Nächster Meilenstein erreicht: Umzug durchgeführt

Sonnenaufgang

So langsam könnte der Eindruck entstehen, dass ich mich in irgendwelchen Kabeln verfangen habe und hier deshalb keine neuen Beiträge erscheinen. Jedenfalls ist das die landläufige Meinung im Büro und ich kann sagen: dem ist nicht so.

Die Wohnzimmertür ist da :-)

Die Wohnzimmertür ist da 🙂

Seit Mitte Januar sind wir vier die Bewohner unserer 4+x Wände. Das „große“ Bad ist zwar nach wie vor noch nicht fertig gefliest, allerdings können wir zumindest die Dusche und das WC im Gästebad voll umfänglich nutzen. Und dass die Innentüren auch erst nach dem Einzug kamen, das ist zwar nicht schön, aber es war auch kein Grund den Einzug zu verschieben. Immerhin funktionierte die Heizung, das richtige Licht ging bei Benutzung des richtigen Tasters an (was war ich froh darüber, da es sich positiv auf den WAF auswirkt) und vor allem auch wieder aus und das Wasser aus der Leitung war auch angenehm warm. Letztendlich musste der Umzug dann auch sein, immerhin war die Mietwohnung zum 31.01.16 gekündigt. Und nach dem Umzug ins neue Heim, ist vor dem Herrichten der alten Räume (oder so ähnlich).

Ganze zehn Helfer standen uns beim Umzug bei. Möbel abbauen, Möbel schleppen, Kisten verladen und das Beste: am Ende des Tages waren 90% der Möbel aufgebaut und an Ort und Stelle, wo sie hin sollten. Hervorragend!
So blieben uns die kommenden kindfreien Tage noch übrig, um etwas zu sortieren und einen Großteil der Kisten bereits auszuräumen.

Bei 3m Breite komme ich hoffentlich immer irgendwie rein.

Bei 3m Breite komme ich hoffentlich immer irgendwie rein.

Aber noch einmal einen Schritt zurück, die ersten Nächte. Ja, da haben wir, sagen wir mal, unruhig geschlafen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das ist wohl bekannt. Und so haben auch wir uns in den vergangenen vier Jahren an die vorhandene Grundgeräuschkulisse der Mietwohnung in Dresden gewöhnt. Da störten auch nicht mehr die Ein- und Ausparker vorm Haus, nachts halb 3, die es letztendlich dann doch nicht drauf hatten. Es störten auch nicht mehr die persönlichen Gewohnheiten der Bewohner des Blockes gegenüber um halb 4. Aber es störte mich ständig die Tatsache, dass ich erst einen Parkplatz finden musste, der dann meist ein paar 100m von der Wohnung entfernt war. All das fehlte uns in den ersten Nächten. Wir waren überrascht, wie ruhig es doch sein kann. Das kannten wir nicht mehr, zumindest nicht mehr aus eigener Erfahrung. Heute sage ich, dass ich nicht weiß, wann ich das letzte Mal einen derart erholsamen Schlaf hatte. Meiner Liebsten geht es sehr ähnlich. Aus dieser Sichtweise heraus, ist das ein immenser Schritt nach vorn hinsichtlich der Lebensqualität. Und ganz nebenbei muss ich auch keinen Parkplatz mehr suchen, denn die Garage geht nur auf, wenn ich aufs Knöppl drück 🙂 .

Lampen montieren im Obergeschoss

Lampen montieren im Obergeschoss

Seit dem Umzug sind schon wieder 5 Wochen vergangen. Das Bad ist fast fertig und die Innentüren sind auch alle vorhanden. Die kleinen Dinge des Männerlebens, wie z.B. Lampen anbringen, Spiegel montieren usw. darf ich auch Stück für Stück machen. Einzig mein Netzwerkschrank steht nach wie vor im Wohnzimmer. Im Hauswirtschaftsraum ist im Moment noch zu wenig Platz, als dass dieser da rein passen würde. Dazu müsste ich einiges in die Garage verfrachten, was wiederum bedingt, dass ich in der Garage Platz zaubere. Und mit dem Zaubern hab ich es gerade nicht so 😉 . Aber es wird sicher bald erledigt werden.
Immerhin habe ich erfolgreich den Loxone Miniserver in Betrieb genommen. Und zwar soweit, dass sich das Licht, die Steckdosen und die Rollläden darüber steuern lassen. Mehr bleibt mir an dieser Stelle auch nicht zu sagen. Wir genießen die neuen 4+x Wände erst einmal – die letzten Monate waren doch etwas anstrengender 😉 .

2 Kommentare

  1. Thomas

    Hi,
    Wie hast du denn letztendlich deine KNX Komponenten programmiert? Über parallele Projekte mit ETS5Light oder doch mit einer ETS5 Vollversion?

    Grüsse
    Thomas

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    1. Martin (Beitrag Autor)

      Hallo Thomas.
      Ich bin im Laufe der Zeit von der Lite auf die Pro umgestiegen. Kostet zwar, erspart mir allerdings Nerven und Zeit, die ich sonst damit verbracht hätte die Adressen, Gruppenadressen usw. über die Teilprojekte hinweg sinnvoll zu organisieren. Bis 20 Geräte ist das mit der Lite kein Thema.

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