Einmal so richtig aus dem letzten Loch pfeifen

Gestern fand die 7. Rewe Team Challenge statt. 5km sind kein großes Ding, eigentlich. Es geht ja aber nicht nur ums Ankommen, jedenfalls nicht bei mir. Mit ausreichend Training in den Bein… ähm… Moment… ich bin gleich wieder zurück…
2 Minuten verstreichen…
30km Rad und 16km Laufen waren in den letzten 9 Monaten drin – es könnte also noch etwas schlimmer sein. Mit dieser Erkenntnis ist auch klar, dass die Zeiten von früher (sub22) nicht zu halten sind. Eine sub25 sollte es aber schon irgendwie sein – so für das eigene Ego zumindest. Meine Liebste wollte gern mit mir laufen. Sie hat auf meine Unterstützung gezählt und den Sogeffekt meinerseits. Vor lauter eigener Ziele habe ich sie hier enttäuscht. Schlecht. Sie hat in meinen Augen eine phänomenale Zeit auf den Asphalt gelegt, sub30! Für die zwei oder drei Lauftrainings, die sie zwischen Kinderbetreuung, Baustellenbesuchen, Bemusterungen, Planungsterminen, der Arbeit und was nicht noch alles gemacht hat, ist das Grund genug stolz zu sein. Meine Wenigkeit beging den begehrtesten Anfängerfehler: zu schnell gestartet. Zumindest konnte ich zu Beginn das Überholen genießen, bevor ich zum Überholten werden sollte. Das war es mir wert 🙂 . Als ich dann aber von Christian und Robin (Team „Besenwagenanschieber“) überholt wurde, dachte ich mir so „na super… das war’s… jetzt kannste eigentlich auch einpacken…“. Nein, natürlich nicht – das war doch nur Spaß, mit euch immer wieder gern.

Summa summarum bin ich mit etwas über 24 Minuten ins Ziel gestolpert. Sub25 war also erreicht. Eigentlich hätte ich damit ruhig schlafen können, wenn da nicht die merkwürdig schweren Beine gewesen wären. Heute geht’s allerdings schon wieder super. Und für das kommende Jahr könnte ich ja mal zur Abwechslung über etwas mehr Training nachdenken, habe gehört, dass soll man merken – das werde ich am besten gleich mit meiner Liebsten gemeinsam machen.

PS.: Dass die Verpflegungsstellen außerhalb des Stadions sind, ist aus Platzgründen sicherlich eine gute Idee. Es ist bestimmt auch irgendwo in den Unterlagen nachzulesen, aber ernsthaft, wer schaut sich diese denn an? Also beim nächsten Mal einfach nach dem Zieleinlauf einen Wegweiser aufstellen (oder auch zwei), der zur Flüssigkeit führt – das wäre super.

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