Nach einem Jahr – Review Sigma ROX 9.1

Sigma ROX 9.0 (links) und ROX 9.1 (rechts)

Sigma ROX 9.0 (links) und ROX 9.1 (rechts)

Ein Fahrradcomputer muss sein – finde ich. Obgleich heute viele Apps auf den Smartphones nahezu die gleichen Funktionalitäten bieten, aber so ein kleines Ding aufm Lenker oder Vorbei mit allen wichtigen Vitaldaten des Patienten… ähm… Fahrers, das muss sein. Ich hatte vor gut einem Jahr den Wechsel vom Sigma ROX 9.0 zum Sigma ROX 9.1 gemacht. Das ist passiert, weil der ROX 9.0 sich anfing aufzulösen. Angefangen hatte es mit der schicken silbernen Umrandung. Eines Tages glitzerten meine Finger und ich war weiß Gott keine Glitzerfee. Das Silber löste sich vom Plastikgehäuse. Funktionell stellte das keine Einschränkung dar, lediglich optisch. Kurze Zeit später verabschiedete sich immer mal wieder der untere Knopf. Das sind zwei Knöpfe, die hinter einem Gummitaster versteckt sind. Hier war die funktionelle Einschränkung allerdings vorhanden. Entweder konnte ich nur noch in eine Richtung die Anzeige durchschalten oder es war gar nicht möglich. Diesen Gummitaster habe ich dann auch mehrmals fast verloren.

Weshalb wieder einen Sigma ROX?

Die silberne Beschichtung löst sich am Sigma ROX 9.0 auf

Die silberne Beschichtung löst sich am Sigma ROX 9.0 auf

Da ich zwei Fahrräder mit den Sensoren ausgestattet hatte, wollte ich schon gern bei Sigma bleiben, in der Hoffnung, dass die Sensoren und Halter nicht getauscht werden müssen. Der Blick auf den ROX 9.1 ließ mich bzgl. meiner Anforderungen grinsen. Er passte einfach so. Kein Umbau erforderlich – einfach den alten runter und den neuen drauf. Perfekt – ein L O B an dieser Stelle für die Kompatibilität. Diese erwartet man oft, doch all zu oft wird man diesbezüglich auch sehr schnell enttäuscht.

ROX 9.1 – Zwischenfazit nach einem Jahr

Sigma ROX 9.1 hat das gleiche Problem

Sigma ROX 9.1 hat das gleiche Problem

Doch wie sieht es nun aus mit dem ROX 9.1 nach gut einem Jahr aus? Die Bedienung ist identisch der des ROX 9.0. Ich konnte alles so übernehmen bzw. einstellen, wie es gewohnt war. Davon bin ich auch ausgegangen. Schaut man sich den ROX 9.1 nun etwas genauer an, so kann man erkennen, dass auch hier sich die silberne Farbe beginnt abzulösen. Dies geschieht vornehmlich an den Ecken. Dazu ist es noch nicht einmal erforderlich das Gerät fallen zu lassen, nein. Es reicht bereits aus, dass die Ecken einfach häufiger „berührt“ und damit abgenutzt werden. Sei es, wenn man ihn in der Hand hält, er in der Rückentasche aufbewahrt wird. Das ist bisher die einzige Unschönheit. Schade ist nur, dass ich nun weiß, wie der ROX 9.1 in 1-2 Jahren aussehen wird: dazu brauche ich mir ja nur den ROX 9.0 anzuschauen. Ich höre schon Stimmen „Was erwartest du von einem drei Jahre alten Gerät? Kommt doch drauf an, wie du es behandelst und pflegst.“. Ja natürlich, das ist ja alles richtig und dennoch erwarte ich, dass es bei normaler Verwendung eben auch nach drei Jahren noch schick aussieht.

Neues Flaggschiff von Sigma

Sigma hat inzwischen ein neues Topmodell auf den Markt gebracht. Mehrmals angekündigt und verschoben, ist der ROX 10.0 dann doch erschienen – mit GPS. Ich habe keine Ahnung, wie er sich anfühlt. In Anbetracht des aufgerufenen Preises jenseits der 200 € bleibt allerdings zu hoffen, dass dieser zumindest von dieser optischen Einschränkung verschont bleibt.

Mein Fazit

Trotz der bevorstehenden optischen Abstriche, gibt’s eine klare Empfehlung! Ich nutze den ROX 9.1 nun auf allen drei Rädern – auf dem Schlechtwetterrad, dem Schönwetterrad und seit kurzem (dank eines Geistesblitzes) auch auf dem Rollenrad. Für aktuell so ca. um die 160 € zu haben.

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