4. REWE Team-Challenge Dresden oder: Training wird überbewertet

Gestern fand die 4. REWE Team-Challenge Dresden statt. Eine recht gut gemeinte Veranstaltung, bei der von Jahr zu Jahr immer mehr Firmen teilnehmen – daher vermutlich auch das Pseudonym „Firmenlauf“. Die Strecke geht vom Kulturpalast über die Brühl’sche Terrasse, vorbei am Hygienemuseum, noch einmal ums glücksgas Stadion (über diesen Namen muss ich jedes Mal den Kopf schütteln) herum und dann hinein. Zu Beginn stehen 0km, im Stadion dann knapp 5km auf der Uhr.

Mit dem Laufen habe ich es ja nicht so. Laufen allgemein bekomme ich schon noch hin, aber das sportlichere Laufen… wir werden irgendwie nicht so wirklich Freunde. Aber wir akzeptieren und tolerieren einander und so kam es, dass ich mich auch in diesem Jahr wieder dazu angemeldet habe. Meine Vorbereitung war… Moment… welche Vorbereitung eigentlich? Also das letzte Mal bin ich im vergangenen Jahr gelaufen, nämlich zur 3. REWE Team-Challenge Dresden :-). So machte ich mir dann auch erst kurz vorm Start Gedanken, was ich und wie ich denn eigentlich laufen will. Das Ziel stand recht fix: Sub25.

Der Start war vollbracht. D.h. auf Grund der vielen Menschen, und der Tatsache geschuldet, dass ich nicht mit unter den ersten schnellen Läufern starten konnte, weil ich in den letzten beiden Jahren die 5km nicht unter 18 Minuten (glaube) gelaufen bin – ja eigentlich noch nie gelaufen bin, ging es für mein Team und mich dann erst gegen 20:20 Uhr los.

Vorbei an den langsameren Läufern und Läuferinnen, immer an der Seite entlang, da schien man am besten durchzukommen… und anhalten. Das ist mir mehrmals passiert, dass ich tatsächlich anhalten musste, weil einfach kein durch- oder eher vorbeikommen war. Naja, bei so einer spaßigen Veranstaltung stört mich das nicht wirklich. Allerdings glaube ich, dass die Teilnehmerzahl nun so langsam aber sicher ihren Zenit erreicht hat.

Plötzlich ein „Hallo Martin, persönlich nochmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt…“ – der Daniel. Abklatschen. Er hatte einen sehr lockeren Lauf, erzählte völlig entspannt, während ich meinen Rhythmus auch gefunden hatte nach 1km, aber bei weitem nicht so gut laufen und sprechen konnte wie er. Dann hat er mich ein wenig gezogen. Leider habe ich ihn dann auch nicht mehr wiedergesehen für einen ausgiebigeren Plausch. Ich werde einfach mal trainieren und dann kann ich nächstes Jahr mit ihm mithalten und mich auch mit ihm 20 Minuten unterhalten :-).

Wasserstelle links liegen lassen, ich werde schon nicht vertrocknen. Der letzte Kilometer vorm Stadion war sehr eng. Vorbildlich waren die Läufer, denn ich habe zumindest niemanden gesehen, wie er in nicht abgesperrten Kurven über die Grünfläche abgekürzt hat. Und dann ging es ums Stadion, wo ziemlich viele Zuschauer für eine recht ausgelassene Stimmung sorgten. Und zack, war ich im Stadion. Die Zieluhr zeigte irgendwas mit 42 Minuten an. Da ich, clever wie ich so bin, wenige Stunden vor dem Start meine Polar gesucht und auch gefunden habe, kommunizierte diese auch gleich mit mir „Batterie schwach“. Hm, also Überwachung war dieses Mal nicht möglich und das iPhone wollte ich nicht „mitschleppen“.

Schade war, dass die Angehörigen nicht mit auf den Rasen konnten oder durften. So musste ich meine Lieben draußen empfangen. Ok, war sicherlich auch besser so, aber dabei noch einmal auf den Zenit des Teilnehmerfeldes zurückzukommen: ich glaube das Stadion kann nicht wirklich viel mehr Läufer und Läuferinnen aufnehmen.

Die Kollegen des Teams kamen nach mir ins Ziel – mit beachtlichen Zeiten. Ich hatte als Ziel Sub25 gesetzt. Hat mich gefreut, dass es zwei geschafft haben. Der vierte im Bunde hat es zwar um fast 2 Minuten gerissen, ich bin dennoch stolz auf ihn, dass er sein Wort vom letzten Jahr gehalten hat und mitgelaufen ist.

PS.: Und den Christian (22:10), den hole ich mir im nächsten Jahr…

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