2010 war ein sportlich erfolgreiches Jahr

Ja ja, die Jahresrückblicke. Pünktlich zum Jahresende schießen sie wie Pilze aus dem feuchtwarmen Waldboden. Sportlich betrachtet war es für mich ein ziemlich geiles Jahr. Egal ob beim Radsport, beim Tischtennis oder auch beim Laufen und den anderen kleinen Sportlichkeiten so nebenbei.

Obwohl der Januar eher suboptimal begann, nämlich mit einer Zwangspause, hat sich doch letztendlich alles zum Positiven entwickelt. Bis zum Höhepunkt der Saison war ja noch jede Menge Zeit, so dass ich das nicht als hinderlich ansah. Ende Januar dann die mehr oder weniger spontane Anmeldung zum Skoda Velothon Berlin. Bereits im Januar kribbelte es und ich bin runter von der Rolle, raus auf die Straße.

Sonne, blauer Himmel und ein Rennrad - was will man mehr?

Sonne, blauer Himmel und ein Rennrad - was will man mehr?

Der Februar stand dann ganz im Zeichen der Insel: Mallorca. Es ging mit Sack und Pack für ein paar Tage in wärmere Gefilde. Wenn ich daran zurückdenke… ich könnte glatt losfliegen, aber es scheitert am Pilotenschein und dem passenden Flieger 😉 . Jedenfalls waren es ein paar sehr hilfreiche Kilometer und die ersten Sonnenstrahlen haben sich positiv aufs Gemüt ausgewirkt.

Ein Blick ins Hinterland, nordwestlich von Palma

Ein Blick ins Hinterland, nordwestlich von Palma

Der März war schrecklich… wettertechnisch. Das zeigt sich dann auch in der Kilometerleistung, da ich ja bekennender Schönwetterfahrer bin. Wobei… im Laufe des Jahres, hat sich das schon ein wenig geändert, muss ich gerade mit Erstaunen feststellen. Dennoch gab es quasi das erste Highlight: Herzlichen Glückwunsch – Du bist dabei! Schon gut zu wissen, dass das Trainingsziel am Ende auch prinzipiell bereitsteht – es beruhigt ein wenig und motiviert zugleich.

„April, April… der weiß nicht, was er will.“ So, oder so ähnlich, trifft es nach dem verregneten März dann auch auf den April zu. Zugegeben, es war schon etwas besser, aber mehr schlecht als recht durchwachsen. Na jedenfalls sind knapp 500km zusammen gekommen. Es traten so die ersten Zweifel auf (oder auch schon die zweiten Zweifel), was den Höhepunkt anbelangt.

Der Wonnemonat Mai. Vom Trainingsumfang auf der Straße, war er mit knapp 48h und 1.300km für mich der Hammer. Aber es war nicht der einzige Hammer in diesem Monat: So bin ich das erste Mal überhaupt eine Strecke über 150km gefahren, was mich im Ergebnis sehr nachdenklich stimmte. Weiterhin stand der Skoda Velothon Berlin an und… wie konnte es anders sein… unmittelbar am Tag zuvor der Radmarathon zur Augustusburg.

Thomas (@t_al) und meine Wenigkeit kurz vor dem Start

Thomas (@t_al) und meine Wenigkeit kurz vor dem Start

Juni… noch knapp 3 Monate bis zum Höhepunkt. So langsam sollte sich etwas tun. Wo fängt man vernünftiger Weise an? Richtig… am Material 😀 . Gesagt, getan und so stand ziemlich schnell etwas neues, die Nummer 3, im Keller. So nutzte ich dann auch gleich die Chance und machte einen Abstecher nach Kärnten um ein paar Höhenmeter zu haschen. Letztendlich waren es schöne Tage… aber der Blick auf Ende August… der wurde immer grimmiger, aber zum Glück gibt’s ja Leute, die quasi die Gabe der Motivation in die Wiege gelegt bekommen haben 😉 – stimmt’s bbbaschtl!?

Scott Addict R2

Scott Addict R2

Im Juli fand der Arber Radmarathon statt – den kann ich trotz des bissigen, welligen Profiles sehr empfehlen. Den Sturz habe ich ja auch verkraftet, war ja alles halb so wild. Einzig die Entscheidung zur Größe S des Trikots war dann doch etwas zu optimistisch. Das kann ich nur Indoor im Wohnzimmer auf der Rolle tragen… es ist nämlich im Prinzip bauchfrei 😀 . Ende Juli waren es dann erneut knapp über 1.200km für diesen Monat.

Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)

Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)

Anfang August war es mal an der Zeit auf die Kilometer zu schauen. Zum Glück war das Ergebnis dann doch positiv, so dass ich die 4.500km mit 5.000km dann doch schon erreicht hatte. Tja, der August… am Ende des Monats stand der Höhepunkt. Ich bin etwas früher hingefahren, um mich ausreichend zu aklimatisieren (was für ein tolles Wort). Ich war mir damals nicht sicher, ob das wirklich so clever ist. Letztendlich hat mir diese Entscheidung nicht geschadet. Ich bin noch etwas herumgerollert, den ein oder anderen Berg rauf und auch runter und ich hatte auch ein klein wenig das Gefühl von Urlaub 🙂 .
Dann war es endlich soweit: der Höhepunkt, der Ötztaler Radmarathon, war da… ich verliere hier nicht viele Worte dazu, denn besser als damals, könnte ich es auch heute nicht wiedergeben.

Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben

Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben (Foto: http://www.sportograf.com)

So, damit war der Höhepunkt des Jahres erreicht, die Ziele wurden ebenfalls erreicht und… moment… wir haben ja erst Ende August… da folgt doch noch mindestens der September. Über diese mehr oder weniger schmerzherfte Erfahrung muss auch berichtet werden. Im Prinzip ging es nach dem Ötztaler Radmarathon in eine dreiwöchige Pause um dann im Mittelgebirge festzustellen, dass das nicht sonderlich clever war.

Ja das war’s dann aber eigentlich mit den erwähnenswerten Ereignissen 2010. Oktober bis Dezember ist zwar schon noch ein wenig passiert, aber eine Pause muss nicht wirklich beschrieben werden und der Trainingseinstieg auch nicht wirklich.

Eigentlich kämen jetzt wunderhübsche Diagramme. Ich verzichte (fast vollständig) darauf. Ich kann stolz verkünden, dass ich dieses Jahr

  • knapp 6.700km und 248h auf der Straße,
  • knapp 1.000km und 50h auf der Rolle,
  • sehr gute 32km und 2h auf dem Mountainbike 😀
  • und gut 31h auf dem Spinningbike verbracht habe

Außerdem bin ich für mich erstaunliche 150km und 20h gelaufen.

Rennrad Statistiken

Und 2011? Tja… wie gesagt… das Training hat begonnen… 😉 .

1 Kommentar

  1. bbbaschtl

    Na das war doch sportlich gesehen ein ganz ordentliches Jahr. Nur an der MTB-Leistung muss noch gearbeitet werden… 😉

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