Gemeinsam sind wir stark

Eigentlich sollte heute mein Kollege und ein weitere Fahrradkollege ankommen. Mein Kollege traf bereits gestern ein, zu meinem Erstaunen. Und heute dann wie geplant der zweite, allerdings mit 1h Verspätung. Wir hatten aber trotz des super Wetters mit unserer kurzen Ausfahrt gewartet. Letztendlich ging es dann mit den fast letzten Sonnenstrahlen im Tal los… also so gegen 17 Uhr.

Ich war der Guido… also der Typ, der heute ansagen durfte, wo es langgeht. Ich durfte mir schon anhören „Du schickst uns doch dort hin, wo du uns gleich stehen lassen kannst… an irgendeinen Berg…“. Ganz so falsch sollten sie nicht liegen, aber das liegt eher daran, dass ja hier nur Berge sind, also was sollte ich anderes machen 😉 .

Ich führte sie hinauf nach Vent – das schien mir relativ vernünftig. Ich kannte die Strecke ja vom Montag und wusste, was auf mich zukommen würde. So konnte ich es ruhig angehen lassen… naja… ruhiger – sprechen wir nicht gleich von ruhig.

Zu dritt fahren macht einfach mehr Spaß als allein. Wir sind auch zusammen geblieben, sehr fein. Angekommen in Vent auf 1.900m Höhe gab es eine kurze Ansage „Eine Minute Pause, dann geht’s zurück.“. An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass diese Ansage nicht von mir kam! Und schon ging es wieder zurück. Und weil ich bergauf der Guido war, durfte ich es auch gleich bergab sein.

Bergab… ich der Guido… wie mies. Die anderen wiegen 10 bis 20kg mehr als ich. Was heißt das in der Abfahrt? Die beiden rollen und ich muss kurbeln wie ein Weltmeister. Pff… Dennoch fühlte ich mich heute ein ganzes Stück besser als am Montag. Ein klein wenig hat sich das auch in den Zahlen zur heutigen Runde abbilden lassen.

Irgendwann kamen wir dann doch im Tal an und rollten noch fein durch Sölden zurück. Heute waren extrem viele Radfahrer unterwegs. Das bezeugte selbst unsere Hausgastgeberin mit Entsetzen „Hier sind heute mehr Radfahrer unterwegs gewesen als Autofahrer…“ (den österreicher Dialekt bekomme ich hier nicht abgebildet 😀 ).

Unser letztes Teammitglied sollte eigentlich morgen ankommen… sollte… ist aber dann doch schon heute abend an unserer Zimmertür gewesen. Tja… so ist das mit der Planung.

Da das Wetter morgen nicht so prickelnd werden soll, wollen wir morgen die Startunterlagen organisieren und uns dann zum Jaufenpass und Timmelsjoch machen… mit dem Auto, wohlbemerkt.

2 Kommentare

  1. t_al

    Vor einem Monat waren Jaufen und Timmelsjoch noch schneefrei. Ich drücke euch die Daumen, dass sie es am Sonntag auch noch sind. http://www.twitpic.com/29e2vr http://www.twitpic.com/28x0n9

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  2. Pingback: 2010 war ein sportlich erfolgreiches Jahr | Rennrad Tischtennis Laufen und anderes

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