Trainingsstand: Grund zur Besorgnis?

Bis zum „day of judgment“ sind es gute 8 Wochen. So langsam beginne ich aufgeregt, nachdenklich, zweifelnd und was es nicht sonst noch so gibt… zu werden. Damit ich mein schlechtes Gewissen ein klein wenig dämpfe, schaue ich mir nun heute einmal das bisherige Training so an.

Bisher sind es knapp 3.500km auf dem Bock geworden. Dazu kommen noch ein paar Einheiten auf der Rolle im Winter und einige Spinningeinheiten, so dass ich bis heute auf einen Trainingsumfang von knapp 185h komme. Damit liege ich „bereits“ 20h über dem gesamten Trainingsumfang 2009. Hinzu kommen noch ein paar Laufeinheiten, die, zugegebener Maßen, mit 3h45min und 37km eher untergehen. Aber ok, Laufen war und ist ja auch kein definiertes Ziel in 2010.

Mit den 32.000 Hm kann ich nicht wirklich einschätzen, ob es zu wenig ist (wovon ich ausgehe). Deshalb versuche ich seit geraumer Zeit die Runden mehr ins hügeligere zu verlagern. Man muss nur dran bleiben. Immerhin sind’s im Schnitt 700Hm pro Runde (2009: 500Hm)

Besonders aufgefallen ist mir, dass ich bisher die durchschnittliche Zeit einer Runde auf 3h ausgedehnt habe, was 2009 noch knapp unter 2h15min lag.

So… mal eben drüber nachdenken… so schlecht sieht es ja doch nicht aus, wie ich dachte. Kann mir jemand wenigstens sagen, dass das schlechte Gewissen normal ist?

Für’s Outdoortraining auf dem Bock sieht’s wie folgt aus:

  • Januar: 2 Trainingseinheiten (TE), 3h, 70km
  • Februar: 6 TE, 18h30min, 444km
  • März: 5 TE, 7h45min, 198km
  • April: 7 TE, 17h30min, 464km
  • Mai: 13 TE, 48h, 1.299km
  • Juni: 13 TE, 43h, 1.117km

Vielleicht mache ich mich auch einfach nur unnötig heiß und damit unsicher. Vertrau ich mir und meiner Leistung doch einfach…

3 Kommentare

  1. bbbaschtl

    Passt doch. Wenn Du den Trainingsumfang zu schnell und zu sehr steigerst ist das nur schädlich für die Form. Die Zahlen sind nicht so wichtig. Beim Ötzi werden Kollegen mit über 10.000km am Start stehen. 😉
    Wichtig ist, dass Du selber einen Formfortschritt bemerkst. Falls nicht: weniger intensiv fahren und mehr Pausen machen.

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  2. Martin (Beitrag Autor)

    Einer dieser Kollegen wird wohl meiner sein… davon lasse ich mich nicht beunruhigen.

    Mein Gefühl: Kraftausdauer fehlt.

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  3. Pingback: 2010 war ein sportlich erfolgreiches Jahr | Rennrad Tischtennis Laufen und anderes

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